Anzeige:
Fachbücher für Studium & Beruf - Thalia.de
Tuesday, 17. June 2008
Ich schlag mich nicht
Wednesday, 13. February 2008
[Vorsicht] Umzug
Es ist so weit: Nach 7,5 Jahren bekommt [Vorsicht] Starke Worte ein komplett neues Gesicht und dazu noch so einiges mehr.
- Eine neue Technik: Unter der Haube verbirgt sich Serendipity, eine Blog-Software, mit viel Potenzial.
- Neue Strukturen: Starke Worte.biz und Vorsicht-Starke-Worte.de sind nun identisch.
- Ein neuer Linkkatalog. Falls nicht schon längst geschehen, melden Sie Ihre Website hier einfach und kostenlos an.
- Ein neuer Marktplatz: Für einen kleinen Obolus wird Ihre Website im neuen Linkkatalog optisch besonders hervorgehoben. Der kostenpflichtige Eintrag übernimmt damit die Funktion des bisherigen Marktplatzes für Texter. Bisherige, noch gültige Marktplatzeinträge habe ich in das neue System übertragen.
- Der Buchladen im Texterportal. Empfehlenswerte Bücher und Nachschlagewerke für Texter (in Cooperation mit Amazon). Wenn Sie Ihr eigenes (Fach-)Buch hier präsentieren möchten, sagen Sie bitte Bescheid.
- Texter willkommen: [Vorsicht] Starke Worte lebt auch weiterhin von starken Textern und ihrer Lust, sich aktiv zu Wort zu melden. Gastautoren sind daher herzlich willkommen!
Tuesday, 3. July 2007
Rosige Zukunft für den Journalismus
Rosige Zukunft für den Journalismus. Journalist und Blog-Experte Mark Glaser liefert zehn Gründe
Kein Grund zur Sorge für Journalismus im digitalen Zeitalter
Inmitten düsterer Voraussagen über die Zukunft einer bedrohten Profession findet der freie Journalist und Online-Medien-Experte Mark Glaser in seinem Blog zehn Gründe, die dem Journalismus eine rosige Zukunft voraussagen. Zwar sei noch eine Reihe an ethischen und technologischen Hürden zu überwinden, alles in allem brauchen Medien - vor allem die klassischen - und ihre Mitarbeiter laut Glaser nicht um ihre Zukunft bangen, wenn sie ausreichend Anpassungsfähigkeit und Flexibilität an den Tag legen.
Der durch Technologieentwicklung und das Internet herbeigeführte Umbruch bringt vor allem eines: Mehr Zugang zu Journalismus und zwar auf einer globalen Ebene. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Inhalte aus dem TV, Radio oder Printmedien handelt. Das Internet hebt die einstige Beschränkung auf lokale Medien auf. RSS-Feeds, Google-News und My Yahoo machen den Medienkonsum individueller. Ein weiterer Grund für eine positive Entwicklung des Journalismus sieht Glaser in Blogs. "Es gibt mehr Überprüfer von Fakten denn je in der Geschichte des Journalismus", so Glaser. Blogs sorgen nach Ansicht Glasers auch für mehr Transparenz.
Die Rolle der Blogs sieht Hendrik Zörner, Sprecher des DJV , kritischer. "Es gibt zwar unterschiedliche Formen von Blogs, mit Journalismus haben viele unter ihnen aber nichts zu tun", meint Zörner gegenüber pressetext. Glaser sieht das Blogger-Phänomen in einem anderen Licht. "Mehr Stimmen sind Teil der Nachrichtenkommunikation. Während man früher bei einem Mainstream-Medium tätig sein musste, um seine Meinung publik zu machen, bestimmen heute zahlreiche Blogger und Onlinejournalisten mit, über was berichtet wird", so Glaser. Auch finanziell bedeutet die digitale Revolution für die Medien nicht gerade den Untergang, ist Glaser überzeugt. Die Klagen der klassischen Medienindustrie über schrumpfende Werbeeinnahmen bedeuten nicht, dass die Einnahmen komplett wegfallen. "Vielmehr könnte es passieren, dass die Medienkonzentration abgeschwächt wird und sich ein großer Teil der Einnahmen an viele kleine, unabhängige Internetseiten verteilt, anstatt an die großen Medienkonglomerate", glaubt Glaser. Das Wachstum der Werbeeinnahmen in Onlinemedium wächst weiterhin rasant und das Potenzial sei noch lange nicht ausgeschöpft, so die Einschätzung von Werbeexperten. (Ende)
Wednesday, 20. June 2007
Web-Autoren mit neuen Pflichten konfrontiert
Web-Autoren mit neuen Pflichten konfrontiert
BITKOM kritisiert geplante Pflichtablieferungsverordnung
Belastung für Internet-Autoren
In Deutschland sollen Web-Autoren in Zukunft dazu verpflichtet werden, regelmäßig elektronische Kopien ihrer Inhalte an die Nationalbibliothek abzuliefern. Die Bundesregierung plant in der so genannten Pflichtablieferungsverordnung Unternehmen und Blogger dazu anzuhalten, sich regelmäßig von sich aus an die Nationalbibliothek zu wenden. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) übt scharfe Kritik an diesem Vorhaben. Der Entwurf sei unverhältnismäßig weit gefasst und würde die Unternehmen jährlich rund 115 Mio. Euro kosten.
"Grundsätzlich betrifft es gewerbliche Homepage-Betreiber, wie zum Beispiel Nachrichtenportale. Man könnte den Verordnungsentwurf aber auch so auslegen, dass Blogbetreiber davon betroffen sein werden", erläutert Christian Spahr, Pressesprecher Telekommunikation und Recht beim BITKOM, im Gespräch mit pressetext. Kommen die Web-Autoren den Pflichten nicht nach, so drohten im Extremfall bis zu 10.000 Euro an Geldbuße. Laut BITKOM dürften die Autoren nicht mit derart übertriebener Bürokratie belastet werden. "Natürlich soll die Nationalbibliothek wichtige Internet-Publikationen archivieren können", so BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Wenn der Staat bestimmte Inhalte aufbewahren wolle, müsse er aber auch selbst den nötigen Aufwand dafür betreiben.
Die geplante Verordnung schieße über das ursprüngliche Ziel hinaus. Zunächst war diese dazu gedacht, die gesetzlichen Pflichten zu begrenzen. Nun kommen laut BITKOM-Berechnungen auf die Unternehmen finanzielle Belastungen in Millionen-Höhe zu. Häufig akutalisierte Webseiten wie etwa News-Portale und Blogs könnten einer intensiveren Meldepflicht unterliegen. Der Verband hofft nun, dass sich die Bundesregierung noch einmal mit dem Entwurf auseinandersetzt und diesen abändert. "Es hängt natürlich von der weiteren politischen Diskussion ab, ob die Verordnung umgesetzt wird. Wir hoffen, dass der Entwurf noch entschärft wird", so Spahr gegenüber pressetext. Die Internet-Autoren sollten gefördert, nicht behindert werden.
Sunday, 13. May 2007
Kreativ oder effizient? Welchen Kurs nimmt die Werbung?
Die Werbung ist von Viren befallen. Dem Virus der Transparenz. Weil das Internet alles entlarvt, was den Kunden benachtteiligt. Und dem Virus der Effizienz. Ausgelöst von der Dynamik der neuen Medien und ihrer omniglobalen Präsenz. Sowie von der Tatsache, dass sich die Wirtschaft heute selbst in klassischen Medienumfeldern an konkreten Verkaufszielen orientieren muss.
Aber während die Kampagneros in den Agenturen den Spagat zwischen Effizienz und Kreativität vollzogen haben, wird in vielen Unternehmen so getan, als sei Effizienz unter Umgehung der Kreativität erreichbar – auf direktem Wege. Und die Beispiele dafür fallen auf fruchtbaren Boden, seit Effizienz zum Mantra erhoben ist. Seit die Zahl der Marketingvorstände abgenommen hat und der Vertrieb dominiert. Und seit das Marketing dazu degradiert ist, nur noch den Verkauf zu unterstützen. Dabei wird übersehen, dass Effizienz nur ein Maßstab ist, wie es Heribert Meffert in Münster jahrelang ex cathedra gepredigt hat. Trotzdem setzen immer mehr Firmen auf kurzfristige Verkaufsmaßnahmen, um die Ware über Preisnachlässe in den Markt zu drücken. Und die Aufgabe der Marketer beschränkt sich darauf, bunte Pappen zu liefern, um den Verkauf zu fördern.
Continue reading "Kreativ oder effizient? Welchen Kurs nimmt die..." »Sunday, 26. February 2006
Über Shopkataloge und E-Mail-Marketing
Über Shopkataloge und E-Mail-Marketing
Und warum es für Shopbetreiber gefährlich sein kann, beides miteinander zu verknüpfen
Kaum ein Tag vergeht, an dem kein neuer Shopkatalog auf der Bildfläche erscheint und um die geldwerte Gunst der Besucher bittet. Die Idee an sich ist nicht schlecht, Webkataloge sind immerhin fast so alt, wie das Internet selbst. Yahoo wurde groß damit … viele andere ebenso. Das einfache Geschäftskonzept: Während der Surfer nach relevanten Websites sucht, biete ihm gleichzeitig themenrelevante Werbung an. Die Werbung wird bezahlt, die Suche nicht.
Shopkataloge, und nur um diese geht es hier, verfolgen dagegen oft ganz andere Ziele. Und längst nicht jeder, erkennt diese auf Anhieb. Ein Fehler, wie mir scheint.
Continue reading "Über Shopkataloge und E-Mail-Marketing" »Saturday, 15. October 2005
Hurra, ich bin selbständig!
Die Zahl der Selbständigen steigt. Ich-AG und mangelnde Alternativen bekräftigen diesen Trend, das Saldo der Existenz- und Unternehmensgründungen verzeichnet seit 2004 eine steile Aufwärtskurve. Eine Entwicklung, die nicht zuletzt ihren unbedingten Einfluss auf die tendenziell rückläufige Zahl der Erwerblosen zeigt. Deutschland zeigt Mut und Tatendrang, belohnt wird der Mutige in den seltensten Fällen. Denn während es zunehmend mehr Menschen vorziehen, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, und davon ablassen, die Suche nach der beruflichen Perspektive einem längst abgelebten System zu überlassen, wartet an der Pforte zur Selbständigkeit bereits der Hüter einer ewig gestrigen Tradition. Die Bürokratie hat dem Gewerbetreibenden den Kampf angesagt, und wer den Papierkrieg überlebt, den fressen die laufenden Kosten. Willkommen in der Selbständigkeit! flüstern die Ämter, Kassen und Banken. Und bevor wir auch nur einen einzigen Cent verdienten, summieren sich unsere Ausgaben zu einem beachtlichen Posten. Heureka! möchten wir selbst inzwischen meinen. Denn endlich haben wir begriffen, wie verhältnismäßig bequem dagegen das Leben als Lohnsklave ist. Liebes Deutschland, wann machst du die Eigenverantwortung bezahlbar?
Continue reading "Hurra, ich bin selbständig!" »Thursday, 29. September 2005
Warum spielen wir Lotto?
Ungeachtet der Tatsache, dass der persönliche Lottogewinn so wahrscheinlich ist wie unsere spontane kollektive Erleuchtung, fokussieren wir uns auf unserer Suche nach dem Glück größtenteils unvermindert auf das plötzliche Geld. Glücklich stimmen wir damit jedoch vor allem Lottogesellschaften und Staat, die als einzige jedes Mal die großen Gewinner sind. Es bleibt zu fragen: Weshalb vermuten wir unsere Lebenszufriedenheit im Jackpot? Und andersherum: Warum finden wir uns mit Lebensmodellen ab, die das Glück kategorisch als Zufall definieren?
Nicht nur Staat und Gesellschaft, sondern auch wir selbst unterliegen somit einem drastischen Begriffsproblem, das die Lösung und Erlösung fortwährend in einer Währung sucht. Denn immerhin noch besser, möchten wir meinen, in die wenig reelle Chance eines Gewinns zu investieren, als unserer Hoffnung auf ewig Ade zu sagen. Aber: Haben wir es bereits mit dem tatsächlichen Glück versucht?
Continue reading "Warum spielen wir Lotto?" »Monday, 25. October 2004
Von fliegenden Teppichen
Sie sind doch wohl flexibel? Ihr Chef schickt Sie von Hamburg über Köln nach München und will Sie überall erreichen können? Keine Bange, das schaffen Sie schon: Sie können doch mit dem Laptop nach Bottropp, mit der deutschen Bahn nach Marzahn und auch aus Sachsen können Sie in die Heimat faxen. Oder mit dem Opel nach Konstantinopel ...
Thursday, 30. October 2003
Wie geil ist Geiz wirklich?
Die Konjunktur lahmt. Schuld sind Verbraucher, die nicht verbrauchen wollen. Geizhälse, Knauser, Knickstiebel, Pfennigfuchser und Rappenspalter. Geiz ist geil lautet ihre Heilsbotschaft. Eine der 7 Todsünden wird zur Tugend und verheißt dem Gläubigen die Aura des cleveren Trendsetters. Dem Geizigen ist nur noch das Billigste teuer. Was zum Ultra-Hammer-Aktions-Preisverhau zu haben ist. Was auf Wühltischen liegt. Oder was einem im Multipack nachgeworfen wird.
Continue reading "Wie geil ist Geiz wirklich?" »Friday, 4. July 2003
Du Gucci? Ich Prada!
Du Gucci? Ich Prada!
Kommunikation zwischen Sein und Haben.
K
ommunikation wird immer mehr zum Synonym für Marketing. Und Wirklichkeit zum Ergebnis von Kommunikation. Wenn Sie im Mai dieselbe Statistik wie ich gelesen haben, wissen Sie, was die meistkommunizierten Begriffe in Deutschland sind:- Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker
- Die EG-Gesundheitsminister: Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit.
- Haben Sie eine Payback-Karte?
Kein Mensch wird behaupten, das sei besonders kreativ. Und nicht annähernd so spannend, wie vor 10 - 20 Jahren, als man am Kiosk noch Sammelbilder von langhaarigen Fußballern bekam, Rabattmarken klebte und die Schlagzeilen der Werbung als geflügelte Worte in aller Munde waren.
Continue reading "Du Gucci? Ich Prada!" »Friday, 9. May 2003
Ungebetene Gäste
Ungebetene Gäste
Welcher Blogger kennt sie nicht: Die Störenfriede, die Nörgler, die Ignoranten und die Besserwisser, die sich leider nicht nur auf der Straße, sondern auch in so einigen Weblogs herumtreiben. Schlagen Unmutsbekundungen so mancher Leser in den Kommentaren in offene Feindschaft oder Beleidigungen um, wird’s kritisch. Spätestens dann wird sich so mancher Betreiber eines kleinen aber feinen Blogs überlegen müssen, wie damit umzugehen ist.
Continue reading "Ungebetene Gäste" »







